Part­ner­schaf­ten

Round­ta­ble on Sus­tainable Palm Oil (RSPO)

In unse­ren Pal­min Pro­duk­ten ver­wen­den wir aus­schließ­lich Palm­öl aus RSPO-zer­ti­fi­zier­ten Lie­fer­ket­ten. RSPO steht für „Round­ta­ble on Sus­tainable Palm Oil“. Dabei han­delt es sich um eine inter­na­tio­na­le Mul­ti-Stake­hol­der-Initia­ti­ve, die sozia­le und öko­lo­gi­sche Stan­dards für die Pro­duk­ti­on und Lie­fer­ket­te von Palm­öl defi­niert. Das RSPO-Sie­gel kenn­zeich­net Roh­stof­fe, die nach den defi­nier­ten Stan­dards zer­ti­fi­ziert wurden.

Mit die­ser Sei­te möch­ten wir trans­pa­rent erklären:

  • was das Sie­gel bedeutet,
  • wel­che Anfor­de­run­gen dahinterstehen,
  • wie wir zer­ti­fi­zier­te Roh­stof­fe in unse­ren Pro­duk­ten einsetzen

RSPO Siegel

Was bedeu­tet das RSPO-Siegel?

Die Zer­ti­fi­zie­rung basiert auf einem öffent­lich zugäng­li­chen Stan­dard der RSPO und umfasst öko­lo­gi­sche und sozia­le Anfor­de­run­gen. Die Rain­fo­rest Alli­ance Zer­ti­fi­zie­rung beinhal­tet drei Wirkungsbereiche:

  1. Per­so­nen (peo­p­le): Die an der Pro­duk­ti­on betei­lig­ten Arbei­ter und Gemein­schaf­ten sol­len fair und respekt­voll behan­delt wer­den. Gute Arbeits­be­din­gun­gen und ethi­sche Geschäfts­prak­ti­ken sind grund­le­gend für eine nach­hal­ti­ge Palm­öl­pro­duk­ti­on. Anfor­de­run­gen sind bei­spiels­wei­se: Ver­bot von Zwangs­ar­beit und aus­beu­te­ri­scher Kin­der­ar­beit, Zugang zu sau­be­rem Trink­was­ser, glei­cher Lohn für glei­che Arbeit, Zugang zu Schu­lun­gen, Schutz von Land­rech­ten indi­ge­ner Völker
  2. Pla­net (pla­net): Wäl­der sol­len vor Abhol­zung geschützt wer­den und bedroh­te Arten, Öko­sys­te­me und Lebens­räu­me sol­len nicht gefähr­det wer­den.
    Anfor­de­run­gen sind bei­spiels­wei­se: Maß­nah­men gegen Boden­ero­si­on, Ein­schrän­kun­gen bei Neu­pflan­zun­gen auf Torf­ge­bie­ten, Ein­schrän­kung von Pes­ti­zi­den, Ver­bot von Rodung, Kon­trol­le des Grundwasserverbrauchs
  3. Wohl­stand (pro­spe­ri­ty): Bes­se­re Ver­wal­tung und Schu­lung in guten land­wirt­schaft­li­chen Prak­ti­ken tra­gen erheb­lich dazu bei, die Erträ­ge zu stei­gern. Dies ver­schafft Klein­bau­ern und ihren Fami­li­en nach­hal­ti­ge Lebens­grund­la­gen und sorgt für ein ste­ti­ges Ein­kom­men das gan­ze Jahr über.
    Anfor­de­run­gen sind bei­spiels­wei­se: Lang­fris­ti­ge Pla­nung von Anbau­flä­chen, Trai­nings­pro­gram­me, Ein­bin­dung betrof­fe­ner Grup­pen, Ver­bes­ser­ter Marktzugang

Den Stan­dard kannst du hier in eng­li­scher Spra­che ein­se­hen: Our stan­dards – Round­ta­ble on Sus­tainable Palm Oil (RSPO)

Wie funk­tio­niert die Zertifizierung?

Die RSPO defi­niert Stan­dards für land­wirt­schaft­li­che Betrie­be sowie Unter­neh­men inner­halb der Lie­fer­ket­te. Bestand­teil des Sys­tems sind unter anderem:

  • regel­mä­ßi­ge Audits,
  • Doku­men­ta­ti­ons­pflich­ten,
  • exter­ne Kontrollen,
  • Ver­fah­ren zur Nach­ver­fol­gung zer­ti­fi­zier­ter Rohstoffe

Die Über­prü­fung der Ein­hal­tung des Stan­dards erfolgt über unab­hän­gi­ge Zer­ti­fi­zie­rungs­stel­len. Die Zer­ti­fi­zie­rung bedeu­tet nicht, dass Palm­öl­pro­duk­ti­on kei­ne Aus­wir­kun­gen auf Umwelt oder Gesell­schaft hat. Sie kenn­zeich­net die Anwen­dung defi­nier­ter Stan­dards inner­halb des RSPO-Systems.