Fragen und Antworten

Wie lautet der Text des Palmin®-Liedes aus der Werbung von 1986?
Erst knicken wir Palmin knick-knick,
dann drücken wir Palmin knick-knick
und haben schon mit jedem Knick
ein ganzes Stück Palmin knick-knick.
So sauber und so fein knick-knick
ganz ohne Bröselei knick-knick
und dann der Clou, man drückt im Nu Palmin auch wieder zu.

Aus welchen Fetten besteht Dr. Schlincks Palmin®?
Das klassische Palmin® Fett besteht zu 100 % aus Kokosfett.

Aus welchen Fetten besteht Palmin® soft?
Palmin® soft besteht aus Sonnenblumenöl, Palmöl sowie Palmkern- und Kokosfett.

Warum wird bei Palmin® Soft Palmöl verwendet?
Palmin® soft weist nur dann die gewünschten Produkt- und Haltbarkeitseigenschaften auf, wenn es mit  Palmöl hergestellt wurde. Ferner ist es uns durch die Verwendung von Palmöl möglich, auf den Prozess der Fetthärtung zu verzichten.

Wie steht das Unternehmen Peter Kölln GmbH & Co. KGaA zum Thema „Palmöl”?
Wir sind uns bewusst, dass neben allen Vorteilen, die Palmöl für die Lebensmittelherstellung hat, mit diesem Rohstoff eine Reihe von Problemen verbunden sind. Umgekehrt ist zu bedenken, dass ein Austausch des Palmöls gegen ein anderes pflanzliches Öl die Schwierigkeiten, die mit der steigenden Nachfrage verbunden sind, verlagern bzw. noch verstärken würde, denn Ölpalmen haben das mit Abstand beste Verhältnis  von Platzbedarf und Ertrag.

Außerdem weist Palmöl bei der Herstellung von Lebensmitteln eine Reihe von Vorteilen auf: So ermöglicht es beispielsweise, auf den Prozess der Fetthärtung zu verzichten. Außerdem ist es geruchs- und geschmacksneutral, so dass sich der Geschmack der anderen Zutaten entfalten kann. Nicht zuletzt trägt Palmöl dazu bei, den Produktgeschmack über die gesamte Haltbarkeitsdauer beizubehalten, da es im Vergleich zu anderen Ölen nicht so schnell ranzig wird. Nicht zuletzt ist der Anbau von Palmöl in den Erzeugerländern ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der den Lebensunterhalt vieler kleinbäuerlicher Familien sichert.

Deshalb ist es unser Bestreben, die Verantwortlichen in den großen Herstellerländern wie Indonesien und Malaysia bei einer dauerhaft verantwortungsbewussten Erzeugung von Palmöl zu unterstützen. Nachhaltiges Palmöl wird durch den Round Table of Sustainable Palmoil (RSPO) ermöglicht, der durch den WWF gegründet wurde. Durch die Kooperation aller an der Produktions- und Lieferkette Beteiligten soll die Entwicklung und Nutzung von nachhaltigem Palmöl gefördert werden. Dazu wurden globale Standards für nachhaltiges Palmöl erarbeitet. Immer mehr Ölmühlen, Konsumgüterhersteller und Einzelhändler werden Mitglied beim RSPO, das Unternehmen Peter Kölln GmbH & Co. KGaA ist dies seit 2011. Weitere Informationen finden Sie unter www.rspo.org

Seit 2013 verwenden wir für alle Erzeugnisse unseres Hauses Palmöl nach dem System Mass Balance. Dies bedeutet, dass nachhaltiges Palmöl von zertifizierten Plantagen in der Wertschöpfungskette mit herkömmlichem Palmöl vermischt wird. Dabei steht der eingekauften Gesamtmenge an Palmöl eine gleichwerte Menge gegenüber, die aus RSPO-zertifizierten Produktionseinheiten stammt. Dies ist ein erster Schritt, um den nachhaltigen Anbau von Palmöl zu fördern. Da die Menge der verkauften zertifizierten Ware nie die Menge der eingekauften zertifizierten Ware überschreiten darf, ist eine Massenbilanz zu führen.

Schmeckt das Gargut nach Kokos?
Nein, Palmin® ist zwar ein reines Kokosfett, es zeichnet sich aber insbesondere durch seine geschmacksneutrale Eigenschaft aus. Dabei bringt es den natürlichen Geschmack der eingesetzten Lebensmittel besonders gut zur Geltung.

Wie wird Frittier- oder Fonduefett am besten entsorgt?
Grundsätzlich ist wichtig, dass das noch heiße, flüssige Fett nicht in den Ausguss oder die Toilette gegeben wird. Denn beim Abkühlen werden die Fette wieder fest und können dann die Rohre verstopfen. Des Weiteren führt dies zu einer unnötigen Schadstoffbelastung des Wasserkreislaufes.

Für die Entsorgung können zwei Möglichkeiten aufgeführt werden. Die gewählte Methode liegt jeweils im Ermessen des Einzelnen.

  • Die verbrauchten Frittier- und Bratfette können an den Wertstoffhöfen der Gemeinden abgegeben werden. Meist stehen Speiseöl- bzw. Fett-Tonnen zur Verfügung, in die das Fett gegeben werden kann. Oftmals dürfen Sie nicht in Glasbehältern angenommen werden. Die Fette und Öle werden dann eingeschmolzen, von ihren Verunreinigungen befreit und in Fettsäuren umgewandelt. Diese Fettsäuren sind Rohstoffe für den chemisch-technischen Bereich oder werden in der Futtermittelproduktion eingesetzt.

  • Der BUND rät, altes, abgekühltes Frittierfett in Zeitungspapier oder in Pappe umhüllt mit dem normalen Hausmüll zu entsorgen.

Warum enthält Palmin® Kokosfett die Zutat "Luft"?
Durch die Einarbeitung von Luft wird die ebenso einfache und bequeme Handhabung von Palmin® garantiert, denn ohne den Einschluss von Luft wäre Palmin® nicht brech- und schneidfähig. Luft in der Menge in der sie von uns im Produkt eingesetzt wird hat keinen Einfluss auf das Gesamtgewicht . Aus diesem Grund sind in einer 250 g Packung Palmin® auch wirklich 250 g des reinen Kokosfetts enthalten.

Kann Palmin® für die Herstellung von Glasuren verwendet werden?
Palmin® Kokosfett setzt die Schnittfähigkeit von Glasuren herauf und gibt ihnen zusätzlichen Glanz. Fertige Kuvertüre lässt sich zudem sehr viel leichter und gleichmäßiger auftragen, wenn man die Schokoladenblöcke mit einem Stück Palmin® auflöst. Zudem profitieren alle Glasuren von dem kühlenden Effekt, den Palmin® vermittelt. Palmin® soft dagegen ist nicht für die Herstellung von Glasuren geeignet.

Kann Palmin® zur Herstellung von Seife verwendet werden?
Ja, auch wenn dies ein wenig fremd erscheinen mag: Pflanzenfette sind seit Jahrhunderten ein wichtiger Bestandteil zur Herstellung aller Seifen und werden mit Natronlauge bei 38° - 55° C verseift. Wichtig hierfür ist die Verseifungszahl, sie beträgt für Palmin® 253 mg KOH und für Palmin® soft 197 mg KOH.

Können durch die Fetthärtung Transfettsäuren entstehen?
Palmin® besteht zu 100 % aus raffiniertem Kokosfett. Das Kokosfett, das für Palmin® verwendet wird setzt sich aus ungehärteten und gehärteten Fetten zusammen.
Von Natur aus weist Kokosfett ca. 90 % gesättigte Fettsäuren auf, lediglich 10 % sind ungesättigt. Bei der Fetthärtung werden die Doppelbindungen der ungesättigten Fettsäuren vollständig mit Wasserstoff gesättigt und es entstehen gesättigte Fettsäuren.
Transfettsäuren können nur dann als Zwischenprodukt der Fetthärtung entstehen, wenn die Fette teilweise gehärtet werden. Demgegenüber setzen wir für Palmin® nur vollständig gehärtete Fette ein, bei deren Herstellung keine Transfettsäuren entstehen. Deshalb weist Palmin® auch einen geringen Transfettsäurengehalt von weit unter 1% - in der Regel sogar unter 0,5 % auf. Transfettsäuren in dieser Größenordnung finden Sie beispielsweise auch in nativen Ölen.
Für die Herstellung von Palmin® werden das ungehärtete und das gehärtete Kokosfett getrennt aufbereitet und nach der Raffination gemischt. Deshalb steht das Kokosfett auch zwei Mal in der Zutatenliste (Kokosfett, Kokosfett (ganz gehärtet), Luft). Unsere Analysenergebnisse geben für Palmin® einen Anteil von 94-96 % an gesättigten Fettsäuren wieder. Der gehärtete Anteil liegt bei einer Größenordnung von 4-6 %.
Dieser geringe Anteil an gehärteten Fetten verleiht Palmin® seine besonderen Eigenschaften für die Herstellung von Glasuren und für die Zubereitung von Speisen in der heißen Küche: Eine festere Beschaffenheit, einen höheren Schmelzpunkt und eine längere Haltbarkeit.